Die Mittelstufe

Die Mittelstufe umfasst die Schuljahre 7-9. In diesem Zeitraum sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre bisher erworbenen fachlichen Kenntnisse erweitern, sondern auch ihr Sozialverhalten weiter ausbilden sowie erste Erfahrungen mit der Berufswelt sammeln.

Der Übergang von Klasse 6 nach Klasse 7 bedeutet in verschiedener Hinsicht eine Neuorientierung:

- neue Klassenzusammensetzungen entstehen und

- die Fachlehrer wechseln

 

Das Profil der Mittelstufe

 

Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 werden in der Sekundarstufe I zusätzlich zum Fachunterricht  in den Kernfächern sogenannte Intensivierungsstunden erteilt.

Die Verteilung der Intensivierungsstunden auf die Kernfächer variiert in den einzelnen Schuljahren. Jeweils zwei Lehrkräfte pro Klasse vertiefen in der Intensivierungsstunde den Stoff des Fachunterrichts und unterstützen so den individuellen Lernprozess der Schüler.

Wie in der Orientierungsstufe steht den Schülerinnen und Schülern auch in den Klassen 7 und 8 ein Team von zwei Klassenlehrern zur Seite, das nach Möglichkeit vier Fächer unterrichtet und so dementsprechend viel Zeit in der jeweiligen Klasse verbringen kann.

Damit das gegenseitige Kennenlernen und damit die Klassengemeinschaft gefördert werden können, finden zu Schuljahresbeginn verschiedene Aktivitäten statt.

Im Verlauf der 7. Klasse besuchen die Schüler das Sozialtherapeutische Zentrum, wo sie Gelegenheit haben, in gruppendynamischen Spielen ihre Situation in der Klassengemeinschaft zu reflektieren und erste Erfahrungen im Rahmen der Suchtprävention zu sammeln.

Die erste gemeinsame Klassenfahrt findet vor den Herbstferien in Klasse 8 statt.

Mit Beginn dieses Jahrgangs wird ein zusätzliches Fächerangebot aus dem sog. Wahlpflichtbereich angeboten. Zur Zeit werden als 3. Fremdsprachen Latein und Spanisch angeboten, die Fächer Informatik und Darstellendes Spiel sowie fachübergreifend NaWi (bestehend aus den vier Modulen Biologie, Geographie, Chemie und Physik).

Im zweiten Halbjahr wird erstmalig das WiPo unterrichtet. 

Im Laufe des Schuljahres besteht für die Schüler die Möglichkeit, an einer Schullaufbahnberatung teilzunehmen, um gegebenenfalls über alternative Bildungsabschlüsse nachzudenken.

 

Soziales Lernen

 

Unser pädagogisches Förderkonzept zielt auf die Stärkung der Schülerpersönlichkeit (vgl. Sozialcurriculum).

Das Verantwortungsbewusstsein für den Lebensraum Schule wird außerdem durch die Beteiligung an Verschönerungsprojekten sowie die Übernahme von Reinigungspflichten im Schulgebäude gestärkt .

 

Verantwortung für unsere Umwelt und die Natur

 

Die Schule ist nicht nur ein Ort fachlichen Lernens, sondern zugleich auch der Raum, in dem wir einen Großteil des Tages verbringen. Zum Wohlfühlgefühl gehört auch ein sauberes Gebäude. Deshalb besteht ab der 7. Klasse ein wöchentlich wechselnder Reinigungsdienst von Schülern, die am Endes Schultages mit einem Besen den größten Schmutz zusammenkehren.

Unser ganzheitliches Bildungskonzept umfasst auch die Stärkung des Verantwortungsgefühls für die Natur.

Unser Schulgebäude liegt am Ufer der Krückau, deren Flusslauf vor Jahrzehnten begradigt worden ist. Wir unterstützen den Nabu bei der Renaturierung, indem die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs sich entlang des Flussbettes an der Aufforstung zur Entstehung eines Auenwalds beteiligen.

 

Schulabschlüsse

 

Am Ende von Jahrgang 9 erwerben die Schülerinnen und Schüler mit der Versetzung in die Oberstufe den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss.

Mittelstufenleiterin ist Frau Osthold, Frau Dr. Magens arbeitet als Assistentin in der Mittelstufe mit.