Das Schulprogramm der Elsa-Brändström-Schule

Die Elsa-Brändström-Schule ist als vier-, teils fünfzügiges Gymnasium in der Trägerschaft der Stadt Elmshorn den im Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein festgelegten Bildungs- und Erziehungszielen verpflichtet. Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit sehen wir darin,

  • Schüler und Schülerinnen dazu zu führen, aktiv und zielgerichtet zu lernen, Wissen sinnvoll zu verknüpfen und den eigenen Lernprozess zunehmend selbständig und eigenverantwortlich zu gestalten.
  • Wege zu suchen, auszuprobieren und auszubauen, auf denen Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer unterschiedlichen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Interessen innerhalb des Unterrichts und in Zusatzangeboten individuell gefördert und gefordert werden. Als Teilnehmer des Projektes der Landesregierung zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen arbeiten wir daran, unser Engagement in diesem Bereich so fortzuschreiben und zu intensivieren, dass wir als Kompetenzzentrum der Begabtenförderung anerkannt werden. Davon erwarten wir zugleich positive Impulse für unsere gesamte pädagogische Arbeit.
  • in einer gemeinschaftlichen Anstrengung aller am Schulleben beteiligter Gruppen finanzielle Mittel für eine mediale Ausstattung einzuwerben, die die aktuellen technischen Möglichkeiten für unsere didaktischen und methodischen Ziele zur Verfügung stellt.

 

Kurzfassung

  1. Die Schultradition
  • 140 Jahre Schulgeschichte
  • Elsa Brändström – ein Vorbild für Toleranz und Menschlichkeit

 

  1. Die Rahmenbedingungen
  • Unsere Schule liegt im Grünen unmittelbar neben den Sportstätten.
  • Das 1969 errichtete Gebäude wird fortlaufend saniert und modernisiert.
  • Die Aula mit moderner Bühnenausstattung ist vielfältig nutzbar.
  • An der zeitgemäßen Medienausstattung aller Räume wird mit Nachdruck gearbeitet.
  • Die Entwicklung zur offenen Ganztagsschule ist eingeleitet.
  • Eltern betreiben ehrenamtlich eine Cafeteria und der Bau einer Mensa hat begonnen.

 

  1. Pädagogische Grundsätze
  • Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler erfolgreich zum Abitur zu führen.
  • Im Zentrum des Schullebens steht der Unterricht.
  • Durch unser Konzept des selbstorganisierten Lernens (SOL) wird die Aktivität jedes einzelnen Schülers gestärkt.
  • Fächerübergreifend bauen wir im Laufe der Jahre ein Methodencurriculum auf.
  • Individuelle Förderung wird allen Schülern entsprechend ihrer jeweiligen Begabung angeboten.
  • Aufbau und Pflege der Klassengemeinschaften stärken Sozialverhalten und Persönlichkeitsentwicklung.
  • Eine intensive Zusammenarbeit und ein freimütiger Meinungsaustausch zwischen allen am Schulleben beteiligten Personen (Schüler, Lehrer, Eltern, Sozialarbeiter, Verwaltungsangestellte und Hausmeister) schaffen die Grundlage für erfolgreiches Lernen.
  • Eine lebendige Schulgemeinschaft entsteht aus der Identifikation aller Beteiligten mit dem Lebensraum Schule.

 

  1. Organisationsstrukturen
  • Der traditionelle Zeittakt von 45 Minuten wird schrittweise aufgebrochen.
  • In der Orientierungsstufe werden die Kinder an das Lernen im gymnasialen Bildungsweg herangeführt und überprüfen, ob dies die für sie geeignete Schulform ist.
  • In der Mittelstufe erarbeiten die Schüler in einem erweiterten Fächerangebot in Unterrichtsformen, die ihrem Alter angemessen sind, vertiefte Kenntnisse und werden auf die Oberstufe vorbereitet.
  • In der Oberstufe haben die Schüler die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Profilen zu entscheiden, um einen ihren Interessen und Begabungen entsprechenden Weg zum Abitur zu wählen.

 

  1. Veranstaltungen und Angebote, die den Unterricht ergänzen
  • Seit vielen Jahren bewähren sich unserer Austauschprogramme mit Partnerschulen in den USA, in Frankreich und Russland.
  • Wir engagieren uns für eine Teilnahme an Comenius-Projekten.
  • Ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften bietet Möglichkeiten, jahrgangs- und fachübergreifend Anregungen zu erhalten, neue Interessen zu entwickeln, Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen.
  • Die Musikfreizeit Noer und Kunstwochenenden ergänzen die ganzheitliche Förderung der Entwicklung.
  • Im Rahmen des Internationalen Jugendprogramms „The International Award for Young People“ können eigeninitiativ die persönlichen Interessen und sozialen Fähigkeiten erweitert werden.
  • Wir sind Stützpunktschule für das Pinneberger Modell, in dem besonders begabten Kindern zusätzliche Lernangebote in unterschiedlichen Fachrichtungen gemacht werden.
  • Wir ermutigen zur Teilnahme an Wettbewerben und geben Unterstützung.
  • In einer mit dem 8. / 9. Jahrgang beginnenden Folge von Schritten werden die Schüler auf den Eintritt in das Berufsleben vorbereitet.
  • Wir binden Gesundheitserziehung und Suchtprävention in die schulische Erziehung ein.

 

  1. Zielsetzungen

          Wir wollen ...

  • das Angebot an Lernarrangements, die die Eigeninitiative, Selbstorganisation und Kooperation der Schüler und Schülerinnen fördern, kontinuierlich erweitern und verbessern.
  • das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für ihre Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der Schule stärken und sie dabei unterstützen, belastungsfähige Kommunikations- und Organisationsstrukturen aufzubauen, mit denen sie planmäßig, zuverlässig und auf möglichst breiter Basis arbeiten können.
  • Wir wollen die intensive Zusammenarbeit und den freimütigen Meinungsaustausch zwischen Lehrern und Eltern stärken, in gegenseitiger Achtung und in Respekt vor den Pflichten und Rechten beider Gruppen, im Bewusstsein der gemeinsamen Zielsetzung, den Kindern bzw. Jugendlichen eine ihnen angemessene Erziehung und Ausbildung zukommen zu lassen.
  • Die Schulkonferenz berät einmal jährlich, welche Fortschritte in diesen Bereichen erzielt worden sind und welche konkreten Maßnahmen getroffen werden sollen, um diese Ziele zu erreichen.

 

Erläuterungen

  1. Die Schultradition
  • Die Geschichte unserer Schule reicht bis in das Jahr 1870 zurück, als sie im Stadtkern Elmshorns als Privatschule für Mädchen gegründet wurde. Seit 1939 hat sie die Berechtigung, das Abitur abzunehmen, und seit 1955 darf sie sich Gymnasium nennen. Zeitgleich mit dem Umzug in das neue Gebäude am Krückaupark wurde 1969 die Koedukation eingeführt.
  • Die Schwedin Elsa Brändström (1888 – 1948) ist seit 1956 die Namensgeberin unserer Schule. Sie besuchte das Lehrerinnenseminar in Stockholm, meldete sich zu Beginn des Ersten Weltkrieges jedoch freiwillig als Lazarettschwester für die russische Armee und setzte sich unermüdlich für – vor allem deutsche – Flüchtlinge, Verwundete, Kriegsgefangene und deren Familien in und nach dem Krieg ein. Durch ihr herausragendes, mutiges Handeln ist sie ein Vorbild für Toleranz und Humanität über Grenzen hinweg.

 

  1. Die Rahmenbedingungen
  • Die Lage der Schule im Grünen am Ende einer Sackgasse hinter einem geräumigen Parkplatz schafft von Verkehrslärm und Abgasen weitgehend unbehelligte Lernbedingungen. Die Schwimmhalle, Sporthallen und ein Leichtathletikstadion befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die Schulhöfe ergeben sich organisch aus dem anliegenden Krückaupark; sie sind z.T. mit Sträuchern und Bäumen bepflanzt und bieten Möglichkeiten zum Entspannen und für Aktivitäten wie Basketball, Tischtennis oder Klettern.
  • Das Gebäude besteht aus einem 1969 errichteten Kernbau und dem 1977 eingeweihten Oberstufentrakt. Beide Teile werden kontinuierlich von der Stadt Elmshorn als Schulträger saniert und modernisiert. Das Schulinnere wird entsprechend der Konzeption „Schule im Grünen“ schrittweise durch ein Beleuchtungs- und Farbkonzept umgestaltet, das mehr Helligkeit, Farbe und damit Lebendigkeit in die Flure und Klassenräume bringt.
  • Die große, zentral gelegene Aula mit weitläufiger Bühne und moderner technischer Ausstattung an Beleuchtung und Ton bietet Raum für unterschiedlichste Aktivitäten unserer Arbeitsgemeinschaften und allgemeine Veranstaltungen.
  • Für die Ausstattung mit Medien hat sich die Schule das Ziel gesetzt, alle Klassen- und Fachräume mit interaktiven Whiteboards und flexiblen Tafelsystemen auszurüsten, um den Umgang mit Medien als selbstverständliches Element in den allgemeinen Unterricht zu integrieren. In der Arbeitsbücherei der Oberstufe stehen den Schülern in Freistunden und nach dem Unterricht Computer zur Verfügung.
  • Die Entwicklung zur offenen Ganztagsschule erfolgt im Zuge des verkürzten Bildungsganges G8, der Nachmittagsunterricht an zumindest einem Wochentag für die einzelnen Klassen notwendig macht. In der Mittagspause werden ein warmes Essen und Spielmöglichkeiten angeboten.
  • Die schulinterne Cafeteria ist 1995 mit erheblichen Eigenleistungen der Schulgemeinschaft gebaut worden und wird ehrenamtlich von Eltern betrieben. Bis zur Fertigstellung der neuen Mensa wird sie auch als provisorische Mensa für das Mittagessen genutzt.

 

  1. Pädagogische Grundsätze
  • In der Tradition der Schulform Gymnasium wollen wir die Schüler in einem ganzheitlichen Konzept von der Orientierungsstufe bis zur Oberstufe zur Allgemeinen Hochschulreife führen.
  • Um den Unterricht bauen sich alle anderen Aktivitäten der Schule ergänzend auf. Er ist darauf ausgerichtet, dass die Schüler vertiefte Kenntnisse in den einzelnen Fächern und Einsicht in fachübergreifende Zusammenhänge erlangen. Dazu braucht es eine Lernatmosphäre, in der Interesse und Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und soziale Kompetenzen gestärkt werden.
  • Wir schätzen die Vielfalt unterrichtlicher Methoden. Einen Schwerpunkt in unserer Unterrichtsentwicklung legen wir auf die Förderung selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens. Dazu wird – vor allem mitwachsend in den Jahrgängen des verkürzten Bildungsganges (G8) – das Konzept des selbstorganisierten Lernens (SOL) eingesetzt. Kooperative Lernformen sollen die Aktivität jedes einzelnen Schülers wecken und verstärken.
  • Unser Konzept für das Methodentraining ist darauf angelegt, verpflichtend in jeder Klassenstufe mit steigendem Anforderungsniveau Fertigkeiten einzuführen, die die Schüler in die Lage versetzen, ihren Lernprozess altersgerecht eigenständig zu steuern, zu reflektieren und nachhaltig zu gestalten. Methodische Kompetenzen werden fächerübergreifend aufgebaut und eingefordert.
  • Unsere Konzepte zur individuellen Förderung, die unter dem Oberbegriff SchiFF (Schulinterner Förderfundus) zusammengefasst sind, haben wir mit Blick auf alle Schüler entwickelt und bauen sie entsprechend aus. Sie richten sich an Schüler mit partiellen Leistungsschwächen ebenso wie an Schüler mit ausgeprägtem Leistungswillen oder Interesse und an Schüler mit besonderer Begabung. Im Bereich der Begabtenförderung bemühen wir uns verstärkt darum
  • o unsere Fähigkeit zur Wahrnehmung besonderer Begabungen zu verbessern
  • o die Akzeptanz von Leistungsfähigkeit und Leistung zu fördern
  • o im Rahmen der Binnendifferenzierung spezielle Begabungen individuell zu berücksichtigen
  • o mit Hilfe von Schülerpaten ein Kommunikationsnetz zwischen Schülern und Schülerinnen mit besonderen Begabungen aufzubauen
  • o das Überspringen von Jahrgangsstufen begleitend zu unterstützen
  • o ein vielfältiges Enrichement-Angebot vorzuhalten (z. B. Arbeitsgemeinschaften auf erhöhtem Anforderungsniveau, selbständige Projektarbeit, Anmeldung zu Schülerakademien und Kursen im Rahmen des Pinneberger Modells, aktive Ermunterung zur Teilnahme an Wettbewerben).
  • Durch das gemeinsame Lernen in der Klasse werden Selbst- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler eingefordert und weiterentwickelt. Wir unterstützen diesen Prozess, indem wir Klassenleiterteams einsetzen, regelmäßige Klassenratsstunden abhalten, Regeln erarbeiten und gemeinsam auf ihre Einhaltung achten. Bei Konflikten stehen ausgebildete Streitschlichter als Ansprechpartner für ihre Mitschüler zur Verfügung.
  • Respekt bestimmt das soziale Miteinander und das Arbeitsklima aller am Schulleben beteiligter Personen.
    • Die Schülerinnen und Schüler leisten in der Unterrichtsgestaltung den ihnen möglichen Anteil mit zunehmender Selbstständigkeit und Eigenverantwortung; ein regelmäßiges Feedback zwischen Lernenden und Lehrenden soll einen effektiven Unterricht in guter Atmosphäre sichern. Zahlreiche Aktivitäten außerhalb des Unterrichts tragen entscheidend zum Schulklima bei. Schüler und Schülerinnen vertreten als Klassensprecher die Interessen ihrer Mitschüler, engagieren sich als Konfliktlotsen, arbeiten aktiv in der Lernmittel- und Schülerbücherei mit, übernehmen die Mittagsbetreuung der Orientierungsstufenschüler, leiten Arbeitsgemeinschaften, organisieren eine Nachhilfestundenbörse und gestalten Schulveranstaltungen und Feste. Sie sind auf innerschulischer und kommunaler Ebene schulpolitisch engagiert, gestützt auf ein von der Schülervertretung 2009 überarbeitetes Statut, das ihre Arbeit neu organisiert.
    • Aufgaben der Lehrkräfte sind die Gestaltung des Unterrichts, die Erziehung und Förderung aller Schüler sowie die Beratung der Eltern in allen schulischen Angelegenheiten. Feste Einrichtungen für die Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften sind Klassenratsstunden, die halbjährlichen Elternabende, die pädagogischen Konferenzen und die Elternsprechtage. Darüber hinaus sind die Lehrkräfte jeder Zeit nach Vereinbarung erreichbar, wenn Gesprächs- und/oder Handlungsbedarf besteht. Zusammenarbeit und Fortbildung sind wesentliche Bestandteile der Lehrtätigkeit. Es ist für uns selbstverständlich, an unserer Schule Referendare und Quereinsteiger für den Lehrberuf auszubilden. Junge Kollegen bringen neue didaktisch-methodische Ansätze und Ideen in den Schulalltag, die zur Reflexion und Überprüfung unserer Praxis anregen.
    • Die Eltern unterstützen die pädagogische Arbeit, indem sie Interesse an der Schule und am Schulleben zeigen, die Kommunikation mit den Lehrkräften pflegen und in zahlreichen Gremien mitarbeiten. Vor allem der Austausch zwischen Elternvertretern und Schule ist intensiv. Zudem engagieren sich die Eltern in vielfältigen Bereichen ehrenamtlich: So betreiben sie die Cafeteria, haben für den Wiederaufbau und die Systematisierung der Schülerbücherei gesorgt, leisten Hilfe bei der Herstellung von Kostümen und Bühnenbildern in der Theaterarbeit und sind die Seele des Schüler-Eltern-Lehrer-Chores.
    • Seit dem Schuljahr 2009/2010 steht in der Schule an 2½ Tagen eine Sozialpädagogin als Anlaufstelle zur Verfügung. Sie bietet für Schüler, Eltern und Lehrer den ergänzenden Blick von außen und die Möglichkeit zur Beratung in bewertungsfreiem Raum.
    • Verwaltungsangestellte und Hausmeister sorgen für den reibungslosen Ablauf im Schulleben, indem sie als stets ansprechbares Bindeglied zwischen allen beteiligten Personen fungieren und Kontakte, Daten, Räumlichkeiten und Anlagen pflegen.
  • Gemeinsame Feste, Aufführungen, Projekte und Sportveranstaltungen lassen über den Klassenrahmen hinaus ein Gemeinschaftsgefühl entstehen und die Identifikation mit unserer Schule wachsen. Dazu tragen auch das Engagement der Schule im Umweltschutz und die regelmäßige Teilnahme an Aktionen wie „Schüler helfen Leben“ oder „Weihnachten im Schuhkarton“ bei. Unter anderem durch diese Aktivitäten ist unsere Schule auch mit einem Zertifikat als Zukunftsschule ausgezeichnet worden.

 

  1. Organisationsstrukturen
  • Um den Anforderungen der modernen Lehr- und Lernmethoden sowie denen der Kontingentstundentafel gerecht zu werden, suchen wir den Schulalltag durch ein erhöhtes Doppelstundenprinzip zu rhythmisieren und durch Epochenunterricht in geeigneten Fächern zu periodisieren. Hinzu kommt eine langfristige Schuljahresplanung, die feste Lernzeiten innerhalb und außerhalb der Schule vorsieht.
  • Eine Reihe von Maßnahmen in der Orientierungsstufe (Jahrgänge 5 und 6 / Sexta und Quinta) helfen den Kindern, sich in der neuen Schulart zurechtzufinden
  • o Für eine intensive Betreuung werden die Klassen jeweils von zwei Kollegen gemeinsam geleitet.
  • o Ältere Schüler stellen sich als Klassenpaten zur Verfügung.
  • o Auf einer dreitägigen Klassenfahrt am Beginn der 5. Klasse lernen sich die Schüler gegenseitig kennen und leben sich in der neuen Gemeinschaft ein.
  • o Treffen der Klassenlehrer der 5. Klassen mit den ehemaligen Grundschullehrern, pädagogische Konferenzen und gesonderte Elternsprechtage tragen dazu bei, die individuellen Bedingungen jedes Kindes kennenzulernen und zu berücksichtigen.
  • o Mit Beginn des zweiten Halbjahres der 5. Klasse wird jeweils eine Stunde pro Woche in Deutsch, Englisch und Mathematik klassenübergreifend unterrichtet, um unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten gerecht zu werden und individuell zu fördern.
  • o Englisch wird als 1. Fremdsprache weitergeführt; in der 6. Klasse haben die Schüler die Wahl zwischen Französisch und Latein als zweiter Fremdsprache.
  • o In einem ganzheitlichen Ansatz werden im naturwissenschaftlichen Bereich neben Biologie auch Physik und Chemie unterrichtet.
  • Die in der Mittelstufe (Jahrgänge 7 – 9 / Quarta bis Untersekunda) wachsenden Anforderungen an die Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schüler begleiten wir mit einer Reihe stützender Maßnahmen.
  • o Die Klassen werden entsprechend der gewählten 2. Fremdsprache neu zusammengesetzt.
  • o In den Jahrgängen 7 bis 9 übernimmt weiterhin ein Team aus zwei Kollegen die Klassenleitung.
  • o Zur Stärkung der Klassengemeinschaften unternehmen die Klassen eine mehrtägige Fahrt.
  • o Eine systematische Einführung in die Arbeit mit modernen Informations- und Kommunikationsmedien erweitert die Methodenkompetenz.
  • o Wir bieten die Möglichkeit, eine dritte Fremdsprache (Französisch oder Latein) zu erlernen.
  • Ziel der Oberstufe (der Jahrgänge 10 bis 12 / Obersekunda bis Oberprima) ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Allgemeinen Hochschulreife zu führen, die zum Studium an allen Hochschulen und Universitäten berechtigt, sie aber auch auf eine Berufsausbildung mit hohen Qualifikationsansprüchen vorzubereiten.
  • o Unsere Schule bietet sechs Profile an, von denen bisher jeweils fünf in unterschiedlicher Zusammensetzung realisiert worden sind. Wir möchten zugleich Kontinuität und Flexibilität, die das Interesse der Schüler berücksichtigt, in unserem Angebot gewähren.

 

Profil

 

Profilfach

sprachlich

Englisch

naturwissenschaftlich

Physik

naturwissenschaftlich

Biologie

gesellschaftswissenschaftlich

Erdkunde

gesellschaftswissenschaftlich

Wirtschaft / Politik

sportlich

Sport

  • o Unser Fremdsprachenangebot mit Englisch, Französisch und Latein wird in der Oberstufe um Spanisch erweitert.
  • o Um den thematischen Schwerpunkt eines Profils an außerschulischen Lernorten gezielt ergänzen zu können, sind wir um regelmäßige Kontakte zur Arbeitswelt bemüht und führen eine Studienfahrt durch.
  • o Regelmäßig nutzen Realschüler, die die für die Aufnahme in die gymnasiale Oberstufe erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, die Möglichkeit, an unserer Schule das Abitur zu erwerben.

 

  1. Veranstaltungen und Angebote, die den Unterricht ergänzen
  • Partner unserer Austauschprogramme sind in
  • o den USA, Buena High School, Ventura Kalifornien,

Teilnehmer: 10./11. Jahrgang, Dauer: 4 Wochen

  • o Frankreich, Lycée Privé Notre-Dame, Valenciennes,

Teilnehmer: 9./10.Jahrgang, Dauer: 8-9 Tage

  • o Russland, Schule 1067, Moskau-Butova,

Teilnehmer: alle Jahrgänge, Dauer: 8-10 Tage

Unsere Schüler nehmen während der Austauschzeit am Unterricht in den gastgebenden Schulen teil und wohnen in Familien bzw. nehmen umgekehrt ausländische Schüler in ihre Familien auf. Sie erweitern ihre Fremdsprachenkenntnisse, lernen andere Traditionen und soziale Wirklichkeiten, andere Formen von Schule und Unterricht kennen.

  • Seit 2010 sammeln Lehrkräfte und Schüler der 7. Klassen / Quarten erste Erfahrungen mit dem Comenius-Projekt, das neue Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa ermöglichen will. Die EBS bereitet dazu ein Projekt mit je einer Schule in Portugal, Spanien, den Niederlanden und Griechenland vor.
  • Arbeitsgemeinschaften sind ein wichtiger Teil des Schullebens und bereichern es auf vielfältige Weise. Sie bieten individuelle Entfaltungsspielräume und fördern die Freude an Engagement und Anstrengung ohne Notendruck. Wir bieten eine breite Palette von Arbeitsgemeinschaften an, z. B.
  • o im musischen Bereich verschiedene Chöre, Orchestergruppen, Flötengruppen, Big Band, AGs für Musical, Tanz und Stomp;
  • o im darstellerischen Bereich zeigt die Theater-AG in ihren jährlichen Aufführungen erstaunliche Fähigkeiten, ebenso der Nachwuchs aus den unteren Klassen in der ‘Jungen Bühne’;
  • o beim Sport versprechen Flag-Football, Mädchenfußball oder Basketball Spaß an Bewegung und Spiel;
  • o auf naturwissenschaftlich-technischem Feld geht es um Elektronik, Flugmodelle oder Fotos; aber auch die technische Betreuung von Theateraufführungen und anderen Schulveranstaltungen wird von Schülern geleistet;

Auf der Homepage der Schule findet sich das jeweils aktuelle Angebot.

  • Die jährliche mehrtägige Musikfreizeit in Noer an der Eckernförder Bucht ist für die Teilnehmer aus den verschiedenen Musikarbeitsgemeinschaften seit über 35 Jahren ein Höhepunkt des Schuljahres. Freude am eigenen Gestalten steht auch im Mittelpunkt der Kunstwochenenden in Schwerin für den 5. Jahrgang /Sexta, deren Ergebnisse der Schulöffentlichkeit jeweils in einer Ausstellung präsentiert werden.
  • Seit 2006 hat sich das Internationale Jugendprogramm „The International Award for Young People“ an unserer Schule etabliert. Ausgehend vom 8. Schuljahr können sich Schüler aus verschiedenen Jahrgängen an diesem Projekt beteiligen.
  • In Ergänzung zu unserem schulinternen Förderprogramm sind wir als Stützpunktschule auch an dem Modellprojekt des Landes Schleswig-Holstein im Kreis Pinneberg und der Stadt Norderstedt zur Förderung hoch begabter Kinder und Jugendlicher beteiligt, das von den Sparkassen gesponsert wird. Hier treffen Kinder mit besonderer Freude am Lernen zusammen und beschäftigen sich mit Themen, die außerhalb des Unterrichts liegen.
  • Klassen, Schülergruppen oder einzelne Schüler nehmen immer wieder und erfreulich oft erfolgreich an unterschiedlichen Wettbewerben teil. Die ‘Arbeitsgemeinschaften auf erhöhtem Niveau’ im Rahmen unseres Förderprogramms bieten dazu besondere Unterstützung.
  • Die Schüler dokumentieren über mehrere Jahre hinweg ihre Vorbereitungen zum Eintritt in das Berufsleben in einem individuellen Berufswahlpass, der sie zur Eigenverantwortung und individuellen Lern- und Zukunftsplanung motivieren soll und den sie bei späteren Bewerbungen nutzen können. Die Schule berät und unterstützt sie unter Einbindung außerschulischer Experten wie dem Berufsinformationszentrum (BIZ) im Arbeitsamt, Schullaufbahnberatungen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, Projekttagen mit der Nordakademie, der Gelegenheit zum Besuch der Universitätstage und der IHK-Informationsmesse in Hamburg, Berufsinformationsabenden in Zusammenarbeit mit dem Ehemaligenverein der Schule und mit den Rotariern.
  • In jedem Schuljahr sind Gesundheitserziehung und Suchtprävention explizite Themen, vor allem im Biologie- und Sportunterricht. Darüber hinaus kooperieren wir mir externen Experten – wie dem Sozialtherapeutischen Zentrum und dem Wendepunkt Elmshorn, dem Universitätsklinikum Eppendorf und der Michael Stich Stiftung Hamburg –, um in allen Klassenstufen altersangemessene Projekttage durchführen und die Perspektive von Krankheit und Sucht Betroffener erfahren zu können.

 

Hier finden Sie das Schulprogramm als Download.