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Vorabinformationen zum Übergang in die 5. Klassen zum Schuljahr 2023/24

Folgende Termine stehen fest:

  1. Februar 2023 – Informationsabend für Eltern (19. 30 Uhr)
  2. Februar 2023 – Tag des Kennenlernens für die Kinder – Eltern dürfen gern mitkommen (10. 00 Uhr – 12. 30 Uhr)
  3. Februar 2023 – Angebot für Beratungsgespräche (ab 15. 00 Uhr)
  4. 2. 2023 – 1. 3. 2023 – Zeitraum der Anmeldung

Genauere Informationen werden Sie in Kürze an dieser Stelle finden!

Musikunterricht an EBS: Mehr als nur Noten und Instrumente lernen

Quelle: shz

Von Jann Roolfs | 25.11.2022, 15:59 Uhr

Schule in Elmshorn: Musikunterricht hat unter Corona gelitten | SHZ

Infolge der Corona-Pandemie konnte lange Zeit kein Musikunterricht erteilt werden, später nur mit Einschränkungen. Die Folgen sind spürbar, sagt EBS-Musiklehrer Martin Hausen. Er findet, das Fach müsste in der Schule mehr Bedeutung haben.

„Das große Ziel für einen Musiker ist, mit anderen gemeinsam Musik zu machen.“ Genau das ist an den Schulen zwei Jahre lang so gut wie ausgefallen, klagt Musiklehrer Martin Hausen aus Elmshorn: „Musik ist das Fach, das am meisten gelitten hat und noch leidet.“ Der Grund: Einschränkungen in der Corona-Pandemie. Lange Zeit fand gar kein Unterricht statt, dann nur gebremst: Zuerst durften keine Instrumente benutzt werden, dann die Streicher, schließlich die Blasinstrumente; Singen war nur mit Maske erlaubt.

Musikunterricht hat unter Pandemie gelitten

Die Folgen zogen sich lange hin, berichtet Hausen: „Es gab Klassen, die sich nach zwei Jahren gar nicht mehr getraut haben, ohne Maske zu singen.“ Auf Online-Formate ausweichen? „Das ist für Musikunterricht total schwierig“, sagt der Lehrer an der Elsa-Brändström-Schule. „Ganz langsam blüht es wieder auf“, stellt Martin Hausen fest. Ihm liegt ganz besonders die Ensemblearbeit am Herzen, dass die Schüler in einer Formation gemeinsam musizieren; als Streicher- oder Bläserensemble, Big Band oder Jazz-Formation. „Wir kämpfen immer noch“, sagt Hausen. „Die Ensembles sind deutlich kleiner geworden.“

EBS-Lehrer organisiert Treffen von Ensembles aller Schularten

Der EBS-Lehrer organisiert im Ehrenamt die Veranstaltungsreihe „Schulen musizieren“ in Schleswig-Holstein. Das sind Treffen von Ensembles aller Schularten – inklusive Förderzentren und Grundschulen – auf regionaler Ebene, landes- oder bundesweit. Das war in den vergangenen Jahren eine Funktion, die viel Leidensfähigkeit erforderte: Die Landesbegegnung 2020 hatte Hausen zwei Jahre lang vorbereitet und musste sie wenige Wochen vor dem Start wegen Corona absagen. Auf regionaler Ebene ist er zwei Jahre lang an den Auflagen gescheitert. In diesem Jahr fand immerhin wieder etwas statt – allerdings mit nur vier Treffen statt acht wie sonst.

Hausen befürchtet, dass als Corona-Folge zwei Jahrgänge an Musikern fehlen werden. Im Ensemble spürt er es schon: Ältere Schüler sind während der Zwangspause ausgestiegen, damit fehlt für Jüngere ein Stück Orientierung und Anleitung. Die Gruppenarbeit wurde in den zwei Jahren zurückgeworfen. Dabei wird der Musikunterricht sowieso schon stiefmütterlich behandelt, findet Hausen. „Allgemeinbildende Schulen sind der einzige Ort, wo jeder Mensch die Chance hat, aktiv mit Musik in Kontakt zu kommen.“

Musikunterricht sitzt in der Schule am Katzentisch

Aber es gebe zu wenige Musiklehrer, vor allem an Gemeinschaftsschulen. Dazu kommt, dass der Musikunterricht in der schleswig-holsteinischen Stundentafel einen Platz am Katzentisch besetzt. Hausen erklärt: Sport, Musik und Kunst sind in einem Pool zusammengefasst. In einem Jahrgang sollen beispielsweise pro Woche sechs Stunden dieses Pools unterrichtet werden; die Verteilung auf die drei Fächer bleibt jeder Schule selbst überlassen. Und wenn die Schule meint, dass sie diese sechs Wochenstunden woanders besser einsetzen kann, darf sie auch das tun.

Die Folge: An etlichen Schulen gibt es Jahrgänge ohne Musikunterricht. Das treffe vor allem die Grund- und Gemeinschaftsschulen, berichtet Hausen: „Wenn ein Gymnasium keinen Musikunterricht anbietet, steigen die Eltern aufs Dach.“

Mehr als nur Noten und Instrumente erlernen

Er registriert auch regionale Unterschiede: Der Hamburger Speckgürtel sei recht gut versorgt, aber beispielsweise in Nordfriesland sehe es „schlimm“ aus. Dabei bietet der Musikunterricht laut Hausen viel mehr als Noten oder Instrumente lernen. „Musik kann man nur gemeinsam machen“, also werde Sozialkompetenz gleich mit eingeübt. Proben-Wochenenden seien ganz wichtige Erlebnisse. Und natürlich: „Da sind so viele Emotionen, wenn man oben auf der Bühne steht“; Spaß, Freude und Glück.

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Elmshorner Gymnasien gut ausgestattet

Die beiden Elmshorner Gymnasien sieht Martin Hausen gut ausgestattet. An seiner EBS wird den Fünftklässlern im Wechsel eine Bläser- oder Streicherklasse über zwei Jahre angeboten. Drei Chöre singen an der Schule, es gibt drei Ensembles inklusive Big Band sowie Percussion- und Musical-AG. „Jede Schule freut sich, wenn zu Einschulung oder Verabschiedung musikalische Begleitung spielt“, stellt Martin Hausen klar. Aber damit die zustande kommt, braucht es viel Arbeit. Und Auftrittsmöglichkeiten: „Die Bühne ist Werbung fürs Ensemble.“

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Fotowettbewerb für die Jahrgänge 5-Q2

Thema: ,,Herbstgefühle“

Die Siegerinnen und der Sieger für unseren herbstlichen Fotowettbewerb sind gefunden.

Wir gratulieren Liska, Markus und Mawadah zu ihren stimmungsvollen Herbstbildern, die auf unterschiedliche Art und Weise den Herbst in seinen Facetten einzufangen vermochten.

Außerdem bedanken wir uns für alle Einsendungen, die uns erreicht haben. Alle Bilder zeigten interessante Herbstmomente und waren tolle Aufnahmen.

Wir freuen uns schon auf eure neuen Einsendungen zu unserem nächsten Fotowettbewerb zum Thema ,,Kleine Lichtblicke im Winter“

(Einsendeschluss: 31.1.2023 an fotowettbewerb.ebs@gmx.de )

Einladung zum Elternabend "Wege nach dem Abitur"

Liebe Eltern,

herzlich laden wir Sie als EBS, Bismarckschule und Agentur für Arbeit zum Elternabend "Wege nach dem Abitur" am 23.11.2022 ab 19.30 Uhr in die Aula der EBS ein.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Schmidt

MINISTERIN UND SCHÜLER DER EBS ERINNERN AN REICHSPOGROMNACHT

Holsteiner Allgemeine vom 09.11.2022

Gedenken an ermordeten Georg Rosenberg am Stolperstein in der Kirchenstraße 4

Bildungsministerin Karin Prien säuberte zusammen mit den EBS-Schülern Erik Avermiddig (li.) und Kjell Hinrichs den Stolperstein für Georg Rosenberg in der Kirchenstraße 4. (Foto: Strandmann)

Bildungsministerin Karin Prien säuberte zusammen mit den EBS-Schülern Erik Avermiddig (li.) und Kjell Hinrichs den Stolperstein für Georg Rosenberg in der Kirchenstraße 4. (Foto: Strandmann)

Elmshorn (rs) Bundesweit ist am Mittwoch der Judenverfolgung gedacht worden, die mit der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 ihren gewaltsamen Anfang nahm.  Synagogen gingen in Flammen auf, tausende Wohnungen und Geschäfte jüdischer Mitbürger wurden zerstört. Nur einen Tag später begannen die Deportationen in Konzentrationslager. 

In Elmshorn erinnerte die Kieler Bildungsministerin Karin Prien zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Q1-Geschichtsprofils der Elsa-Brändström-Schule (EBS) an die vom NS-Regime gelenkten Ausschreitungen der Reichspogromnacht. Die Ministerin nahm sich Zeit. In der Kirchenstraße 4 säuberte sie mit Schülern den dort im Gedenken an Georg Rosenberg verlegten Stolperstein. Der jüdische Elmshorner Geschäftsmann war am 12. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet worden. 

Es gehe darum, das furchtbare Geschehen nie zu vergessen, erklärte Prien. Wichtig sei, sich mit der Biographie einzelner Menschen wie der von Georg Rosenberg zu befassen. Das Hinknien am Stein sei auch eine Geste, jenem Menschen ein Stück seiner Würde zurückzugeben, die ihm durch die Entmenschlichung im Dritten Reich genommen worden sei. 

EBS-Schüler hatten zuvor in Anwesenheit der CDU-Landtagsabgeordneten Birte Glißmann und Martin Balasus aus dem Leben Rosenbergs berichtet. Einem Leben mit Brüchen.  Da war der erfolgreiche Ladenbesitzer und Mäzen für Sport und Kultur in der Stadt. Aber auch der Mann, der seine erste Frau mit seiner Geliebten und späteren zweiten Frau betrog und Steuern hinterzog. Ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Anschließen ging die Ministerin gemeinsam mit den Schülern zur EBS, um dort weiter mit ihren über die NS-Zeit zu sprechen. 

Die von Geschichtslehrerin Julia Büthe unterrichteten Elftklässler zeigten sich gut vorbereitet. „Das Thema Drittes Reich ist präsent in den sozialen Medien und den Zeitungen“, sagte Meike Sander (17). „Erinnern ist wichtig.“ Das betonte auch Mathias Bersch (16): „Die Bereitschaft, sich mit der NS-Zeit zu beschäftigen, ist größer als bei anderen Themen – gerade in Zeiten wachsender Diskriminierung.“ Schulleiter Kevin Amberg: „Schon die Begegnung mit der Ministerin ist ein wichtiger Beitrag gegen das Vergessen.“ 

Programm der Universitätsgesellschaft - Sektion Elmshorn

  

Neue E-Mail-Adresse des Fördervereins

Ab sofort ist der Förderverein des EBS unter einer neuen E-Mail-Adresse erreichbar:

ebs.foerderverein@ebs-elmshorn.org

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung, mit der wir gemeinsam neue Möglichkeiten für unsere Schülerschaft und die Schule schaffen!